Wenn es euch so geht wie mir, ist der Teil mit den Danksagungen genau der Teil des Buches, den ich immer überspringe. Ich habe ihn deshalb im Buch weggelassen – nicht, weil ich nicht Danke sagen will, sondern weil ich mir vorgenommen habe, ausführlicher zu erklären, was all die Leute machen und wie wichtig sie für die meisten Bücher sind – denn ohne diese wunderbaren Menschen wäre mein Buch niemals entstanden.
Wie alles begann
Mit dem Schreiben habe ich schon immer geliebäugelt. Lesen ist meine Leidenschaft, und Geschichten zu erzählen macht einfach Spaß. 2023 wurde es dann ernst: Ich schickte einen längeren Text an einen Verlag, der Neuautoren suchte und Manuskripte beurteilte. Das Feedback war – wie ich heute weiß – sehr wohlwollend, aber es ermutigte mich tatsächlich. So begann das Abenteuer.
Rainer Wekwerth und die Schreibschule
Ich fand Rainer Wekwerth und seine Schreibschule (kreatives-schreiben.net). Mit seiner Geduld führte er mich durch den Prozess: Figuren entwickeln, Konflikte schaffen, Geschichten leben lassen. Es gab Momente, in denen ich förmlich sehen konnte, wie er verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben muss. Er hat mich motiviert, korrigiert und schließlich schreiben lassen. Am Ende standen 232 Seiten Text. Rainer gab mir den letzten Schubs, machte einen Entwurf für den Titel und das Bild und öffnete sein Netzwerk, um mein Buch auf die Reise zu bringen.
Andreas März und das erste Lektorat
So kam ich zu Andreas (am-korrektorat.com), der als Erster das Lektorat übernahm. „Macht die Geschichte Sinn? Versteht sie der Leser?“ – seine Fragen und über 3000 Anmerkungen brachten mich an meine sprachlichen Grenzen. Trotzdem war sein Feedback immer ermutigend. Der Text wurde besser – und ich lernte eine Menge.
Matthias Jügler und der Feinschliff
Über die Textmanufaktur (text-manufaktur.de) traf ich Matthias Jügler (matthiasjuegler.de), der mir zeigte, wie man den Leser sehen und fühlen lässt, ohne alles vorwegzunehmen. Seine zweistündige Besprechung steckte voller Einsichten; für die Umsetzung brauchte ich mehr als zwei Monate. Am meisten gefürchtet habe ich den Satz: „Michael, ich würde sooo gerne sehen, wie Tom wütend/glücklich/verzeifelt ist“, was mich jedes Mal dazu zwang, den Abschnitt neu zu bedenken und anders zu formulieren.
„Vertraue dem Leser“, war seine Botschaft. „Er kann sich eine eigene Meinung bilden.“
Sylvia Kling und die sprachliche Perfektion
Sylvia (sylviakling.com) brachte schließlich alles in die richtige sprachliche Form – nicht nur einmal, sondern zweimal. Sie half mir, die Feinheiten von indirekter Rede und inneren Monologen zu sortieren. Und obwohl sie Großartiges geleistet hat, bleiben alle verbliebenen Fehler meine eigenen.
Alexandra Mazar und der Buchsatz
Für den Buchsatz schließlich – das Erscheinungsbild, die Schrift und die Kapitelüberschriften – übernahm Alexandra Mazar (alexandra-mazar.com) die Führung. Sie verwandelte den Text schließlich in ein Buch. Als ich es dann zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich perplex. Fertig. Glücklich.
Herzlicher Dank
Ohne euch hätte ich nicht gewusst, was alles notwendig ist, um aus einem Text ein Buch zu machen. Jeder einzelne von euch hat dazu beigetragen, dass dieses Abenteuer ein erfolgreiches Ende fand. Ihr habt nicht nur mein Buch, sondern auch mich als Autor geformt. Danke, von Herzen.
Übrigens: Ab dem 16. Dezember 2024 könnt ihr mein Buch tatsächlich kaufen – und ich freue mich riesig über jede Leserin und jeden Leser!
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